Verwaltungsgliederungen im Kreisgebiet St. Wendel 1835 – 1974

197 Seiten, Format 27 cm x 19 cm, Hardcover (Fadenheftung), mit 16 Abbildungen (14 in Farbe; davon 9 ganzseitig) und 13 Wappen (4 Landes-, 1 Kreis- und 8 Gemeinde-/Stadtwappen – alle in Farbe)


Herausgeber: Heimat- und Verkehrsverein Namborn e.V. (HVV Namborn)  – Autor: Günter Scholl

Die kurz gefasste Dokumentation stellt in ihrem ersten Teil auf der Grundlage von rd. 200 Dokumenten die neun Verwaltungsgliederungen in 1823 , 1835/1836, 1858, 1920, 1946, 1947, 1952, 1959 und 1974 im Kreisgebiet St. Wendel von 1835 bis heute dar. Dabei werden auch die verwaltungsmäßigen Veränderungen der heutigen kreisangehörigen Orte in diesem Zeitraum außerhalb  ihrer Zugehörigkeit zum  Kreisgebiet St. Wendel aufgezeigt. Sie eröffnet damit die Möglichkeit, für die einzelnen Orte der heutigen kreisangehörigen Gemeinden die jeweilige Verwaltungsgliederung ab dem Zeitraum 1816/1817 bis heute nachzuvollziehen. Die Verwaltungsgliederungen 1920 und 1946/1947 sind gleichzeitig mit der Entstehung des Saargebietes 1920 bzw. der Vergrößerung des Areals des Saarlandes in 1946/1947 verknüpft (Saargebiets-/Saarland-Grenze = neue Kreis-Grenze St. Wendel 1920 sowie 1946/1947).

Daher musste auch dieser (Landes-)Teil schemenhaft (mit 3 Abbildungen, 4 Landeswappen und den wichtigsten Daten) angesprochen werden. Ein kleiner Exkurs zeigt außerdem die verwaltungsmäßigen Veränderungen des Kreises (Merzig)-Wadern in 1946/1947 –  Ämter Nonnweiler, Wadern, Weiskirchen und Losheim (mit Aufzählung ihrer zugehörigen Gemeinden) sowie die bisherige und neue Ämter-Zuordnung der letztlich zwanzig in 1946/1947 aus dem Kreis Saarburg  ins Saarland übernommenen Gemeinden. Auch die im angrenzenden Fürstentum Birkenfeld (Amt/Bürgermeisterei Nohfelden u.a.) durchgeführten Verwaltungsgliederungen in 1817, 1856, 1876, 1879 und 1933/1934 sowie die Bildung des Landkreises Birkenfeld in 1937 und des Amtes Freisen – aus (Rest-) Amt Oberkirchen und Amt Burglichtenberg – in 1939 können nachverfolgt werden.  

Die Wappen-Darstellungen beinhalten in allen Fällen auch ihre amtliche Blasonierung (Beschreibung); das Wappen des Kreises St. Wendel, der Stadt St. Wendel sowie der 7 Gemeinden des Kreises St. Wendel wurde dabei jeweils in einer Größe von 6,2 cm Höhe maßstabsgerecht und farblich in den  amtlichen Verleihungstext eingefügt. –  Teil I umfasst 93 Seiten.

Mit der Entwickelung und Einführung des Personenstandswesens sowie der  Verwahrung der Kirchenbücher und Zivilstands-/Personenstandsregister befasst sich der zweite Teil. Eine Kreisübersicht aus dem Jahre 1950 zeigt für alle 74 damaligen Gemeinden des Kreises St. Wendel die für die Verwahrung dieser Register (seit 1798 und evtl. Kirchenbücher) zuständigen Ämter/Standesämter; auch die jetzigen Rechtsnachfolger können aus der Dokumentation entnommen werden. In Verbindung mit den Verwaltungsgliederungen wird damit die Urkunden-Suche bzw. –Beschaffung  zur Ahnenforschung wesentlich erleichtert. – Teil II umfasst 22 Seiten.

Der dritte Teil beinhaltet die beiden Dokumenten-Sammlungen „Verwaltungsgliederung“ mit Daten für die Gemeinde Namborn bzw. den Kreis St. Wendel (1815 – 2016) und „Verwaltungsgliederung“ mit Daten für die Gemeinde Nohfelden im Fürstentum/Landesteil Birkenfeld (1817- 1937). Die rd. 170 bzw. rd. 30 aufgeführten Dokumente beinhalten neben der Kurzbezeichnung des jeweiligen Ereignisses die Angabe der Rechtsquelle sowie der Fundstelle. Die beiden Dokumenten-Übersichten (mit den wichtigsten Dokumenten-Auszügen) sind chronologisch nach dem Datum ihrer Wirksamkeit gelistet und mit ihrer laufenden Nummer jeweils im ersten bzw. zweiten Teil der Dokumentation an entsprechender Stelle vermerkt. Sie bilden die Hauptgrundlage der Dokumentation und können in dieser Form der Zusammenfassung gleichzeitig auch als eine Art „Zeittafel“ genutzt werden. – Teil III umfasst 71 Seiten (55 und 16).

Das Buch kann zum Preise von 20,00 Euro zuzüglicher evtl. Portogebühren von 5,00 Euro unter doku@hvv-namborn.de bestellt werden.

 ISBN: 978-3-00-057902-8